Ladesäulen für jeden Anspruch

Mennekes, der Entwickler der genormten Ladesteckvorrichtungen Typ 2, hat ein einzigartiges Programm an Ladestationen für jeden Anspruch entwickelt. Das Spektrum reicht von der einfachen Heim-Ladestation in der Garage über Wand-Ladestationen und Ladesäulen bis hin zu anschlussfertigen Sets mit Leitstand für lokale Ladeinfrastrukturen und Lösungen für den öffentlichen Parkraum.
Allein das Programm an Ladesäulen ist beeindruckend. 13 Ladesäulen mit unterschiedlicher Ausstattung gehören zum Angebot. Hier findet der Elektrofachmann bzw. der Kunde die für seine Anforderungen optimal passende Lösung.


Mennekes bietet insgesamt 13 verschiedene Ladesäulen für unterschiedliche Anforderungen. Die Ausstattungsvarianten Light, Basic, Comfort, Premium und Smart unterscheiden sich in Ladeleistung, Ausstattungsumfang, Autorisierungsfunktionen und in der Benutzerführung.

Gemeinsame Merkmale
Alle Ladesäulen verfügen über zwei Ladepunkte. In je einem Ladepanel links und rechts ist die Ladesteckdose Typ 2 für die sichere Mode-3-Ladung integriert. Die Ladesteckdose ist beleuchtet und signalisiert durch vier unterschiedliche Farben den aktuellen Status: Blau für Bereitschaft, Weiß für Aktiv, Grün für Ladung, Rot für Störung.
Die Ladesäulen sind besonders bedienerfreundlich: Der Ladestecker kann bequem mit einer Hand gesteckt und gezogen werden, da die Steckdosenabdeckung der Ladesteckdose Typ 2 sich automatisch beim Stecken und Ziehen öffnet und schließt.
Vor dem Laden wird der Stecker des Ladekabels in der Ladesteckdose durch die Sicherheitseinrichtungen verriegelt, ebenso die Ladekupplung im Fahrzeug. Ein besonderes Merkmal der Mennekes Ladesäulen: Bei Stromausfall wird der Ladestecker automatisch in der Ladesäule freigegeben, so dass er trotz Stromausfall gezogen werden kann. Im Fahrzeug wird die Kupplung erst auf Wunsch des Kunden freigegeben. Das Ladekabel ist somit immer vor Diebstahl geschützt. Sicherheitsschaltungen im Fahrzeug und in der Ladesäule sorgen dafür, dass das Ladekabel bei einer Unterbrechung der Verbindung stromlos ist.

Im Ladepanel sind alle Bedienfunktionen integriert. Bei den Ladesäulen Premium und Smart informiert ein Klartext-Display über den aktuellen Status und gibt Informationen zur Bedienung.
Ab der Comfort-Ausstattung verfügen die Ladepanels über eine Zugangssperre zu den Steckdosen, die erst mit der Autorisierung freigegeben wird.

 

 
Die Ladesäulen mit 22 kW Ladeleistung bieten zusätzlich eine automatische Leistungsanpassung von  22 kW auf 11 kW bzw. von 7,4 kW auf 3,7 kW bei der Verwendung von Ladekabeln mit 20A Nennstrom. Hierdurch können sich Kunden ein zweites Ladekabel sparen und werden flexibler in der Nutzung der vorhandenen Lademöglichkeiten.
Die erforderlichen Schutzeinrichtungen wie allstromsensitiver Fehlerstromschutzschalter, Leitungsschutzschalter und Schütze sind in allen Ladesäulen integriert.
Ein allstromsensitiver Fehlerstromschutzschalter ist für dreiphasige Ladesysteme erforderlich, um den Nutzer vor Gleichfehlerströmen zu schützen.  
Alle Mennekes Ladesäulen verfügen über ein Thermomanagement mit Thermostat und Lüfter zur Überwachung der Temperatur und Vermeidung von Kondenswasser.
Die formschönen und robusten Säulen aus Stahlblech halten den Witterungseinflüssen auch langfristig stand. Sie sind verzinkt, grundiert und pulverbeschichtet und entsprechen der Schutzart IP 44. Ein Profilzylinderschloss mit Doppelschließung schützt vor unbefugtem Öffnen des Gehäuses.
Der Kunde kann aus drei Farben wählen: Schwarz, Silber oder Gelb. Für die individuelle Gestaltung der Ladesäulen stellt Mennekes Schnittvorlagen zum Selbstfolieren zur Verfügung, mit denen der Kunde „seine“ Ladesäulen von einem Dienstleister seiner Wahl individuell realisieren lassen kann.


 

Die Mennekes Ladesäulen sind serienmäßig in den
Farben Schwarz, Silber und Gelb lieferbar. Für die
individuelle Gestaltung stellt Mennekes Schnittvorlagen
zum Selbstfolieren zur Verfügung, mit denen der
Kunde seine individuelle Ladesäule von einem
Dienstleister seiner Wahl realisieren lassen kann
.

 


Mennekes Ladestationen lassen sich bequem und einfach bedienen. Die Abdeckung der Ladesteckdose öffnet und schließt selbsttätig beim Stecken und Ziehen des Ladesteckers. So ist das Bedienen mit nur einer Hand möglich.

Unterschiedliche Ausstattungsvarianten
Die Unterschiede der verschiedenen Ladesäulen liegen in der Ausstattung, der Ladeleistung, den Autorisierungsmöglichkeiten und in der Bedienerführung.
Die Ausstattungslinien Light, Basic, Comfort und Premium sind anschlussfertig vorverdrahtet und nach der Installation am lokalen Netzanschluss sowie der Inbetriebnahme durch den Elektrofachmann sofort betriebsbereit. Diese Ladestationen eignen sich hervorragend zur Vermarktung über den dreistufigen Vertrieb.
Die Ladesäulen Smart werden dagegen kundenindividuell projektiert und parametriert. Sie verfügen darüber hinaus über eine Schnittstelle zu spezieller Software, die für jeden Betreiber anders aussehen kann. Diese Ladestationen werden von Energieversorgern und Netzbetreibern im öffentlichen Parkraum errichtet. Die Projektierung erfordert einen direkten Dialog zwischen Hersteller und Betreiber.

Ladesäule Light
Die Ladesäule Light bietet alle Funktionen, die für sicheres Laden erforderlich sind. Die Ladung kann sofort nach erfolgreichem Anschluss des Elektrofahrzeugs beginnen und erfordert keine vorherige Autorisierung. 
Ein Leuchtmelder im Ladepanel signalisiert den aktuellen Status des Ladevorgangs. Die Ladesäule Light ist ausgestattet mit Ladesteckdosen Typ 2 mit 11 kW Ladeleistung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ladesäule Light ohne Autorisierungsfunktion.

 

 

Ladesäulen Basic und Basic S
Die Ladesäulen der Basic-Serie verfügen über eine Autorisierung per eingebautem Schlüsseltaster oder externem Signalgeber. Als externer Signalgeber kann zum Beispiel ein Keypad oder auch ein Parkautomat genutzt werden.
Ein Leuchtring um den Schlüsseltaster informiert über den aktuellen Status des Ladevorgangs. Die Ladesäulen Basic sind mit einer Befestigungs- und Kontaktiereinheit (BKE) für eHZ Zähler oder Smart Meter ausgestattet. Der Zähler kann jederzeit nachgerüstet werden kann.
Die Ladesäulen Basic sind in drei Ausführungen lieferbar:
- Basic 3,7 mit Ladesteckdose Typ 2 und 3,7 kW Ladeleistung
- Basic 22 mit Ladesteckdose Typ 2 und 22 kW Ladeleistung
- Basic 22 S mit Ladesteckdose Typ 2 und 22 kW
  Ladeleistung und alternativ nutzbarer Steckdose SCHUKO®
  mit 3 kW Ladeleistung für Fahrzeuge ohne Kommunikations-
  schnittstelle wie zum Beispiel Elektroroller

 

 

 

 

Ladesäulen Basic und Basic S mit Autorisierung per
Schlüsseltaster oder externem Signalgeber,
zum Beispiel Keypads oder Parkautomaten.

 

 

Ladesäulen Comfort und Comfort S
Für den Betrieb der Ladesäulen Comfort und Comfort S ist die Vernetzung zum Mennekes E-Mobility Leitstand oder zu einem anderen Backend-System erforderlich. Die Autorisierung bei diesen Säulen erfolgt über Handy per SMS. Hierzu ist eine einmalige Registrierung erforderlich bei welcher die Handy-Nummer des Nutzers in der Kundendatenbank des E-Mobility Leitstands hinterlegt wird. Für die Autorisierung sendet der Nutzer eine SMS mit der Kennung des Ladepunktes an eine auf der Ladesäule angegebene Mobilfunknummer. Der Leitstand gleicht die Handy-Nummer des Nutzers mit den in der Datenbank gespeicherten Kundendaten ab und schaltet den entsprechenden Ladepunkt bei Übereinstimmung frei.
Die Steckdosenabdeckungen sind im Standby-Betrieb verriegelt und werden erst mit der Autorisierung freigegeben. Darüber hinaus sind die Ladesteckdosen beheizbar, sodass ein störungsfreier Betrieb auch bei Frost jederzeit gewährleistet ist. Ein LED-Infofeld  mit vier Segmenten zeigt den Betriebszustand an: Blau für Bereitschaft, Weiß für Aktiv,  Grün für Ladung, Rot für Störung. Die Ladesäulen Comfort wurden mit einer Befestigungs- und Kontaktiereinheit (BKE) für eHZ Zähler oder Smart Meter ausgestattet. Der Zähler kann jederzeit nachgerüstet werden kann. Die Ladesäulen sind vorbereitet für die Übermittlung signierter Zählwerte im EDL 40 Modus (SML Protokoll).
Die Ladesäulen Comfort sind in drei Ausführungen lieferbar:
- Comfort 3,7 mit Ladesteckdose Typ 2 und 3,7 kW Ladeleistung
- Comfort 22 mit Ladesteckdose Typ 2 und 22 kW Ladeleistung
- Comfort 22 S mit Ladesteckdose Typ 2 und 22 kW Ladeleistung und al-
  ternativ nutzbarer Steckdose SCHUKO® mit 3 kW Ladeleistung für Fahr-
  zeuge ohne Kommunikationsschnittstelle wie zum Beispiel Elektroroller

Ladesäulen Comfort und Comfort S mit Handy-
Autorisierung per SMS. Die Mobilfunknummer
muss in der Kundendatenbank des E-Mobility
Leitstandes registriert sein.

Ladesäulen Premium und Premium S
Zusätzlich zu den Ausstattungsmerkmalen der Ladesäulen Comfort bieten die Ladesäulen der Premium-Reihe eine Autorisierung per RFID-Karte. Ein ins Ladepanel integrierter RFID-Leser erfasst die RFID-Kartennummer und sendet diese via RS485-Bus an den E-Mobility Leitstand. Der Leitstand gleicht die RFID-Kartennummer des Nutzers mit den in der Datenbank gespeicherten Kundendaten ab und schaltet den entsprechenden Ladepunkt bei Übereinstimmung frei.
Das eingebaute Klartext-Display ermöglicht eine Benutzerführung und informiert über den aktuellen Status des Ladevorgangs.
Die Ladesäulen Premium sind in zwei Ausführungen lieferbar:
- Premium 22 mit Ladesteckdose Typ 2 und 22 kW
  Ladeleistung
- Premium 22 S mit Ladesteckdose Typ 2 und 22 kW
  Ladeleistung und alternativ nutzbarer Steckdose SCHUKO®
  mit 3 kW Ladeleistung für Fahrzeuge ohne Kommunikations-
  schnittstelle wie zum Beispiel Elektroroller

 

 

 

Ladesäulen Premium und Premium S mit Handy-Autorisierung per SMS und Autorisierung per RFID-Karte. Die Mobilfunknummer bzw. die RFID-Kartennummer muss in der Kundendatenbank des E-Mobility Leitstandes registriert sein.

 

 

Ladesäulen Smart
Speziell für den Einsatz im öffentlichen Parkraum bietet Mennekes die Ladesäulen Smart an. Sie verfügen über alle Ausstattungsmerkmale der Premium-Ladesäulen. Darüber hinaus bieten sie eine zusätzliche Autorisierungsfunktion. Durch die „X-SMS“ Autorisierung ist es für alle Nutzer mit gültigem Mobilfunkvertrag möglich, die Ladesäule auch ohne vorherige Registrierung beim Betreiber zu nutzen. Die Abrechnung der Leistung erfolgt über einen Mehrwert-Dienstleister und wird dem Nutzer über die Mobilfunkrechnung belastet. Außerdem besitzen die Varianten Smart N und Smart SN ein eingebautes Mobilfunk-Modem und ermöglichen so die direkte Mobilfunk-Anbindung an den Mennekes E-Mobility Leitstand oder an das individuelle Backend des Netzbetreibers.
Die Ladestationen Smart sind in vier Ausführungen lieferbar:
- Smart 22 mit Ladesteckdose Typ 2 und 22 kW
  Ladeleistung
- Smart 22 N mit Ladesteckdose Typ 2 und 22 kW
  Ladeleistung mit integrierten Hausanschlusskasten
  für den Direktanschluss ans öffentliche Netz
- Smart 22 S mit Ladesteckdose Typ 2 und 22 kW
  Ladeleistung und alternativ nutzbarer Steckdose
  SCHUKO® mit 3 kW Ladeleistung für Fahrzeuge
  ohne Kommunikationsschnittstelle wie zum
  Beispiel Elektroroller
- Smart 22 SN mit Ladesteckdose Typ 2 und 22 kW
  Ladeleistung und alternativ nutzbarer Steckdose
  SCHUKO® mit 3 kW Ladeleistung für Fahrzeuge
  ohne Kommunikationsschnittstelle - wie zum Beispiel
  Elektroroller - und mit integrierten Hausanschluss-
  kasten für den Direktanschluss ans öffentliche Netz

 
Ladesäulen Smart werden ausschließlich im öffentlichen
Parkraum eingesetzt. Sie bieten die Möglichkeit der Handy-
Autorisierung ohne vorherige Registrierung. Die Ausführungen
Smart N und Smart SN sind für den Direktanschluss ans
öffentliche Stromnetz geeignet. Sie verfügen auch über eine
direkte Mobilfunkanbindung an das individuelle Backend
des Netzbetreibers.

Anschlussfertige Sets mit Leitstand
Mennekes bietet auch anschlussfertige Sets mit Leitstand und drei Ladesäulen Premium S 22 . Die Sets sind bereits anschlussfertig konfiguriert und somit nach der Installation und Inbetriebnahme durch den Elektrofachmann sofort betriebsbereit. Sie können selbstverständlich jederzeit um weitere Ladestationen Comfort oder Premium erweitert werden.

Wand-Ladestationen
Für den Einsatz in Parkhäusern und Tiefgaragen findet der Kunde bei Mennekes eine entsprechende Produktfamilie an Wand-Ladestationen mit in weiten Bereichen identischem Leistungsumfang. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die Wand-Ladestationen mit nur einem Ladepanel ausgerüstet sind. 
Selbstverständlich können Ladesäulen und Wand-Ladestationen in einer Ladeinfrastruktur auch kombiniert genutzt werden.

Info-Portal
Damit sich der Elektrofachmann frühzeitig mit dem Thema Elektromobilität vertraut machen kann, hat Mennekes unter www.DieLadestation.de ein Info-Portal eingerichtet. Hier werden anschaulich die verschiedenen Einsatzbereiche mit den jeweiligen Bedarfen an Ladestationen aufgezeigt. Weiter findet der Besucher dort umfangreiches Grundlagenwissen als interaktive Lerneinheit sowie Informations- und Schulungsangebote zum Thema Elektromobilität.

 

Kirchhundem, im April 2012
Abdruck kostenfrei, Beleg erbeten

Ansprechpartner Presse
Joachim See
Aloys-Mennekes-Str. 1
57399 Kirchhundem
Tel. 0 27 23 / 41-380
Fax 0 27 23 / 41-49 380
E-Mail joachim.see(at)MENNEKES.de

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