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E-Auto laden

Das E-Auto aufladen

Wir zeigen Ihnen das Wichtigste in Kürze!

Sie haben sich für den Kauf eines Elektroautos entschieden oder stehen kurz davor? Dann möchten wir Ihnen gerne zeigen, wie Sie Ihr Fahrzeug aufladen können, welche Möglichkeiten es für unterwegs gibt und was zu beachten ist.

Erfahren Sie hier, wie Sie die Batterien Ihres Fahrzeugs laden, welche Kosten dafür anfallen und welche Bezahlmethoden es gibt. Außerdem berichten wir über die Infrastruktur von Lademöglichkeiten und wie unterschiedlich sie ausfallen können.

Wie lade ich mein Elektroauto?

Die meisten Autofahrer wissen, wie sie sich an der Tankstelle zu verhalten haben, wenn es darum geht, ihren Verbrenner betanken zu wollen. Aber wie verhält es sich beim „Tanken“ eines E-Autos? Ist der Ladevorgang genauso leicht zu handhaben, wie bei einer klassischen Tanksäule?Wie Sie an einer öffentlichen Ladestation vorgehen müssen, erklären wir Ihnen gerne Schritt für Schritt:

1. Ladestation wählen

Achten Sie beim Einparken darauf, dass Sie sich in die Nähe der Säule positionieren. Machen Sie sich deshalb vor dem Laden damit vertraut, wo am Fahrzeug Ihre Ladebuchse positioniert ist und wie lang Ihr Ladekabel ist. 

2. Verschluss der Ladekappe öffnen

Öffnen Sie am Wagen den Verschluss Ihrer Ladeklappe. (Werfen Sie bei Unklarheiten einen Blick in die Betriebsanleitung.)

3. Sich an der Ladesäule anmelden

Als Nächstes gehen Sie zur Ladesäule. Dort können Sie sich als Kunde eines Stromanbieters anmelden. Wenn Sie noch kein Kunde eines Fahrstromanbieters sind, haben Sie die Möglichkeit einer direkten Bezahlung ohne vorherige Kundenregistrierung.

Option 1 – Anmelden als Fahrstromkunde: Fahrstromkunden können sich mit der App oder einer Chipkarte (Ladekarte), die Sie an die Säule halten müssen, anmelden.

Zukünftig wird die Anmeldung auch direkt über das Fahrzeug erfolgen können – einfacher geht es nicht: Einstecken und Laden – "Plug & Charge"!  Die Abrechnung erfolgt dann immer über das hinterlegte Bezahlmittel.

Option 2 – Laden ohne vorherige Registrierung: An den öffentlichen Ladepunkten haben Sie die Möglichkeit zur direkten Bezahlung – sog. direct payment. Scannen Sie dazu den angebrachten QR-Code mit Ihrem Smartphone und informieren Sie sich transparent und in Echtzeit über die vorherrschenden Preise. Wählen Sie Ihre Bezahlmethode (wie z.B. Kreditkarte oder Paypal) aus und starten und bezahlen Sie direkt und online ohne Kundenregistrierung oder langfristige Vertragsbindungen den Ladevorgang.

4. Elektroauto mit Ladepunkt verbinden

Verbinden Sie Ihr Fahrzeug mit dem Ladepunkt: Nutzen Sie hierzu Ihr selbst mitgebrachtes Ladekabel. Immer häufiger finden Sie aber auch öffentliche Ladestationen mit bereits fest installierten Ladekabeln. In diesem Fall stecken Sie das Kabel der Ladestation einfach in die Ladebuchse am Auto.

5. Ladevorgang

Nun erfolgt der Ladevorgang des E-Autos. Jetzt gilt es zu warten. Der Ladevorgang dauert abhängig vom Auto, Batteriestand und Ladesäulentyp unterschiedlich lang. Beispiel: Beim Laden der Batterie von 10% auf 80% Batteriestand an Wechselstrom-Ladesäulen (häufig z.B. in Innenstädten oder beim Arbeitgeber bzw. Hotels zu finden) dauert das wenige Stunden, an Gleichstrom-Ladesäulen, welche z.B. an Autobahnen zu finden sind, wird Ihr Wagen sogar in nur 30 Minuten fast komplett geladen. Nutzen Sie die Zeit – unternehmen Sie etwas Schönes.

6. Stecker lösen

Wenn Ihr Elektroauto geladen ist, wird es Ihnen im Fahrzeug oder in der Fahrzeug-App angezeigt und Sie können den Stecker wieder lösen. Beachten Sie jedoch, dass ein längeres Stehenbleiben und das Blockieren des Ladepunktes für andere Nutzer von dem Ladesäulen-Betreiber mit einer Zeitgebühr berechnet werden kann. 

Welche Kosten fallen bei der Ladung eines E-Autos an?

Im Vergleich zu herkömmlichen Autos fallen bei der Anschaffung eines Elektroautos derzeit noch höhere Kosten an. Aber Sie sparen deutlich bei der Ladung Ihres Fahrzeuges – vor allem wenn Sie Ihr E-Auto zu Hause über Ihre Photovoltaikanlage aufladen können. Da sich die Strompreise aktuell sehr dynamisch verhalten, ist es schwierig, die Kosten langfristig zu kalkulieren.

Elektroauto zu Hause laden 

Haben Sie die Möglichkeit, das Elektroauto zu Hause aufzuladen, können Sie gegenüber einer Stromtankstelle in der Öffentlichkeit Geld sparen. Idealerweise tun Sie dies über eine Wallbox, die gewöhnliche Steckdose ist hierfür weniger geeignet.

Bei Ladezeit und Kosten wird unterschieden, welche Batterieladekapazitäten Ihr Wagen hat. Akkus mit 35 kWh kosten bei einer kompletten Ladung circa 10 Euro (Stand 09/2022), Akkus hingegen mit 70 kWh kosten in etwa das Doppelte. Je höher die Batterieladekapazität, desto länger ist auch die Reichweite des Autos. Rechnen Sie ungefähr damit, dass ein Mittelklasse E-Auto 15 kWh pro 100 Kilometer verbraucht.

Die passende Wallbox für Ihr zu Hause finden

Bei uns finden Sie die passende Ladestation für Ihr zu Hause, egal ob Sie im Eigenheim wohnen oder eine Wallbox für Ihre Mietwohnung suchen.

Wallboxen für EigenheimbesitzerLadestationen für Mieter

Unterwegs Laden an einer öffentlichen Ladestation

Sie als Fahrer eines Elektroautos können sich freuen: Das Aufladen an öffentlichen E-Tankstellen ist immer noch günstiger als das Tanken eines Verbrenners. Dennoch fallen bei Ladestationen höhere Kosten an als beim Laden zu Hause.

Die Kosten für die berechneten Kilowattstunden variieren hier zwischen den verschiedenen Anbietern. Bedenken Sie, dass die Kosten für das Laden mit Wechselstrom („Normalladen“) oder mit Gleichstrom („Schnellladen“) unterschiedlich ausfallen können.

Wie Sie sehen, ist das Laden von E-Autos kein kostspieliges Unterfangen. Im Vergleich zu kraftstoffverbrauchenden Autos kann einiges gespart werden und es gibt nur geringfügige Unterschiede zwischen dem Laden zu Hause oder dem Laden im öffentlichen Raum.

So funktioniert die Bezahlung für eine Ladung Ihres Elektroautos

Genauso unkompliziert wie das Aufladen eines Elektroautos ist auch das Zahlverfahren. Als Fahrer können Sie ganz einfach mit der Ladekarte oder über die App auf Ihrem Smartphone zahlen.

Viele Fahrstromanbieter bieten für die Nutzung der Ladestationen sogenannte Ladekarten oder RFID-Tags an. Dabei ist zu beachten, dass diese an die Kontaktstelle der Säule gehalten werden müssen. Säule und Karte verbinden sich dann automatisch miteinander.

Alternativ zur Ladekarte bieten die meisten Fahrstromanbieter auch die Nutzung einer App an. Die Nutzung der App bietet viele weitere Vorteile: Lassen Sie sich zum Ladepunkt navigieren. Sehen Sie bereits im Vorfeld, ob der Ladepunkt betriebsbereit ist oder nicht. Auch der Belegtstatus wird in Echtzeit angezeigt. Außerdem können Sie in der App erkennen, welche Ladepunkte auch von Fremdanbietern für Sie zum Laden zur Verfügung stehen. Und nicht zuletzt: Ihr Tarif wird Ihnen in Ihrem Kundenkonto bzw. vor dem Laden angezeigt.

Vertragsbasiertes Ladens vs. nicht vertragsgebundenes Laden

Der entscheidende Vorteil bei Ladekarte und App – also dem vertragsbasierten Laden: Sie wissen immer, was Sie für das Laden bezahlen müssen und nehmen Ihren gewählten Tarif immer mit zum Ladepunkt. Die Kosten werden in Ihrem Kundenkonto gesammelt und am Monatsende von Ihrem Bankkonto abgebucht oder mit dem hinterlegten Bezahlmittel bezahlt.

Für die nicht vertragsgebundene Nutzung von öffentlichen Ladestationen müssen diese lt. Gesetzgeber von den Betreiber mit einer sogenannten direkten Bezahlmöglichkeit ausgestattet sein. Das Laden muss dabei ohne vorherige Registrierung, also ohne eine dauerhafte Vertragsbindung, möglich sein.

An den meisten Ladestationen sind hierzu QR-Codes aufgebracht worden. Zum Starten des Ladevorgangs scannen Sie diesen mit ihrem Smartphone. Das geht ganz einfach über die Kamerafunktion des Mobiltelefons. Informieren Sie sich dann transparent und in Echtzeit auf der verlinkten Webseite über die gültigen Preise. Wählen Sie Ihre Bezahlmethode (wie z.B. Kreditkarte oder Paypal) aus und starten und bezahlen Sie direkt den Ladevorgang.

Es gibt jedoch Neuigkeiten: Für Ladestationen, welche ab dem 1. Juli 2023 errichtet werden, sieht der Gesetzgeber vor, dass eine Zahlung auch durch das Vorhalten einer Kredit- oder Debitkarte möglich sein soll.

Wo finde ich die nächste Ladesäule?

Das Wochenende steht vor der Tür und der Ausflug mit der Familie ist geplant. Das Auto haben Sie bereits über Nacht an Ihrer Wallbox geladen und legen einige hundert Kilometer zurück, bis Ihnen Ihr Elektroauto mitteilt, dass es demnächst geladen werden muss und Strom benötigt.

Nach einer zahlenmäßigen Erfassung waren am 1. Juli 2022 insgesamt 63.570 Ladestationen in Deutschland öffentlich zugänglich, im Vorjahr waren es noch deutlich weniger. Gewiss ist, dass es künftig immer mehr Ladestationen geben wird und sich weniger darüber Gedanken gemacht werden muss, wo das E-Auto unterwegs geladen werden kann. An vielen Tankstellen und auch in den meisten größeren Städten finden Sie flächendeckend immer mehr Ladestationen.

Schnellladestationen für Elektroautos

Eilige Fahrer können sich freuen! Es gibt sie, die Schnellladestationen. Die Ladezeit an einer Station wie diesen ist deutlich kürzer als an den herkömmlichen Stationen.

Der Unterschied befindet sich hier im elektrischen Stromfluss. Die normalen Stationen laufen mit Wechselstrom, die Schnellladestationen hingegen mit Gleichstrom, wodurch eine deutlich raschere Ladung möglich ist.

Normalerweise ist bei der gängigen Ladestation mit einer Ladezeit von zwei bis vier Stunden zu rechnen, abhängig von dem Elektrofahrzeug. Die Schnellladestation hingegen gewährleistet eine Ladungszeit etwas zwischen einer halben Stunde und einer knappen Stunde. Die Ladezeiten variieren abhängig von den zuvor gefahrenen Kilometern, also der resultierende Batteriestand und der möglichen Ladeleistung des Autos sowie der Ladestation.

Die meisten Stromer zeigen sich für das Schnellladen kompatibel. Es gibt jedoch noch wenige, vor allem ältere Fahrzeuge oder Plug-In-Hybride, welche keine Schnellladung ermöglichen. Die max. Ladeleitung variiert zwischen 50 und 350 Kilowatt.