MENNEKES
Eine Frau und ein Mann stehen vor einer geöffneten Lädesäule und lächeln sich an. Beide tragen eine Brille und der Mann hält einen Akkuschrauber in der Hand.

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Einrichter und stellv. Schichtführer Toni Gehler

Seit 1995 ist die MENNEKES Elektrotechnik Sachsen GmbH & Co. KG Teil der MENNEKES Gruppe. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fertigen und montieren in der 2.500 Quadratmeter großen Produktionshalle CEE-Steckvorrichtungen sowie intelligente eMobility-Ladelösungen für den Einsatz rund um den Globus. Unser Kollege Toni Gehler ist seit 2013 am Standort in Neudorf tätig und berichtet im Interview von seiner Arbeit.

Toni, Du arbeitest bei unserer Niederlassung in Sehmatal-Neudorf als Einrichter und stellvertretender Schichtführer in der Kunststoffspritzerei. Was genau sind Deine Aufgaben?

Meine Aufgaben sind sehr vielfältig: In meiner Schicht sind rund 10 bis 12 Mitarbeitende, darunter vier Einrichter und Hilfskräfte. Ich plane das Personal, koordiniere auch Fremdfirmen und Praktikanten, behebe Fehler und rüste die Spritzgussmaschinen. Außerdem prüfe ich die Qualität der Produkte – von der Startfreigabe bis zur Kontrolle während der Herstellung, inklusive Maße, Farben, Bezeichnungen und Passprüfungen. Wenn mein Vorgesetzter da ist, übernehme ich etwa 20 Prozent der Schichtführer-Aufgaben. Wenn er im Urlaub ist oder krank, habe ich die volle Verantwortung.

Welchen Beitrag leisten Du und Dein Team zu den MENNEKES Produkten?

Wir stellen die Kunststoffteile für diverse Steckvorrichtungen her. Also eigentlich alles das, was man von außen sieht. Auch Cover für unsere AMTRON® entstehen hier. Am Ende sind wir auch für die Qualitätssicherung der gespritzten Teile verantwortlich.

Du bist vor 12 Jahren bei uns zunächst mit einer Ausbildung eingestiegen. Warum hast Du Dich damals für eine Ausbildung als Verfahrensmechaniker bei MENNEKES entschieden?

Ich habe 2013 meine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker bei MENNEKES begonnen. Auf den Beruf bin ich durch meinen Cousin aufmerksam geworden. Er arbeitet in einem ähnlichen Unternehmen in der Nähe. Danach habe ich verschiedene Praktika gemacht, um herauszufinden, welche Firmen diesen Beruf anbieten. MENNEKES kannte ich schon, weil ich oft am Standort vorbeigekommen bin. Bei der Bewerbung und dem Vorstellungsgespräch hat mich sofort die familiäre Atmosphäre überzeugt. Das Unternehmen ist nicht zu klein und bietet gleichzeitig gute Perspektiven zur Weiterentwicklung nach der Ausbildung. Besonders gereizt hat mich die Vorstellung, für einen Hersteller zu arbeiten, dessen Produkte man kennt und die weltweit im Einsatz sind.

Gibt es einen Moment, an den Du Dich in der Zeit deiner Ausbildung besonders gerne zurückerinnerst?

Ungefähr drei Monate vor Ausbildungsstart habe ich meinen Vertrag unterschrieben und eine Einladung zur Einweihung des Hochregallagers bekommen. Da habe ich Walter Mennekes kennengelernt und habe mit ihm auf die zukünftige Ausbildung angestoßen. Das war ein besonderer Moment.

Wie hat es sich nach neun Jahren als Einrichter ergeben, dass Du 2022 stellvertretender Schichtführer geworden bist? Was gefällt Dir an dieser zusätzlichen Aufgabe und wie hat sich Dein Arbeitsalltag dadurch verändert?

Dass ich 2022 stellvertretender Schichtführer geworden bin, hat sich eher zufällig ergeben: Als die Stelle frei wurde, habe ich mein Interesse geäußert. Schon vorher hatte ich durch den Ausfall meines Vorgesetzten einige Aufgaben übernommen und gemerkt, dass mir diese Verantwortung liegt und gefällt. Die neue Rolle ist deutlich abwechslungsreicher als die reine Tätigkeit als Einrichter. Ich arbeite jetzt viel in der Schnittstelle zu anderen Abteilungen, habe mehr Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und kann aktiv Einfluss auf die Fehlerbehebung und Qualitätsoptimierung nehmen. Außerdem gestalte ich neue Prozesse mit.

Wie hat Dich MENNEKES bei deiner Fort- / Weiterbildung unterstützt?

MENNEKES hat mich bei meiner Weiterbildung immer gut unterstützt. Schon in meiner Zeit als Einrichter konnte ich verschiedene Lehrgänge besuchen, zum Beispiel zur Maschinensteuerung und Fehlerbehebung. 2023 habe ich zusätzlich meinen Ausbilderschein gemacht. Für die Rolle als stellvertretender Schichtführer gab es keine klassische Schulung – hier habe ich alles in der täglichen Praxis gelernt, mit viel Unterstützung aus dem Team. Auch die jährlichen Mitarbeitergespräche sind wichtig: Dort wurde und wird regelmäßig besprochen, wo ich mich weiterentwickeln möchte und welche Qualifikationen dafür sinnvoll sind. So konnten wir meinen Weiterbildungsbedarf gezielt angehen

Du arbeitest seit 12 Jahren bei uns. Was schätzt Du am Arbeitgeber MENNEKES besonders?

An MENNEKES schätze ich besonders das familiäre Umfeld. Es gibt zum Beispiel bei uns am Standort Sehmatal-Neudorf eine Bezuschussung zum Betreuungsangebote für Kinder und immer eine schnelle, flexible Lösung, wenn mal privat Probleme auftauchen. Das habe ich in der Zeit meiner Haussanierung erlebt: Nach Rücksprache mit meinem Vorgesetzten haben wir immer eine Lösung gefunden, dass ich alles unter einen Hut bekomme. Außerdem ist MENNEKES ein sehr sicherer Arbeitgeber. In den zwölf Jahren, in denen ich hier tätig bin, hatten wir – anders als viele andere Unternehmen in der Region – nur sehr wenige Tage Kurzarbeit. Das zeigt, wie gut unser Unternehmen selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten reagiert Dazu kommen die faire Bezahlung und die guten Entwicklungsmöglichkeiten. Ich habe mich hier immer gefördert und unterstützt gefühlt.

Was braucht es Deiner Meinung nach an persönlichen Eigenschaften, um bei uns erfolgreich seinen Karriereweg bis zur Führungskraft gehen zu können?

Um bei MENNEKES erfolgreich seinen Karriereweg bis zur Führungskraft zu gehen, braucht es aus meiner Sicht vor allem Teamfähigkeit – man muss mit allen zusammenarbeiten können, unabhängig davon, ob man sich persönlich mag oder nicht. Das Ziel ist, die Arbeit gemeinsam gut zu erledigen. Ehrgeiz ist ebenfalls wichtig, genauso wie eine offene Kommunikation. Dazu gehört auch, unangenehme oder kritische Themen anzusprechen – und zwar nicht nur im direkten Team, sondern auch gegenüber höheren Stellen. Außerdem sollte man Durchsetzungsstärke mitbringen und keine Scheu haben, Diskussionen zu bestimmten Themen zu führen. Nur so kann man Dinge bewegen und Verantwortung übernehmen.

Mal eine private Frage: Was ist Dein liebstes Hobby?

Im Winter bin ich am liebsten auf der Skipiste – das ist für mich perfekt, weil ich nur etwa 20 Minuten bis Oberwiesenthal brauche. Auch der Keilberg in Tschechien und der Fichtelberg gehören zu meinen Lieblingszielen. Außerdem gehe ich gern auf Konzerte, vor allem Metal. In Jugendclubs in Annaberg oder auf Festivals in der Umgebung bin ich regelmäßig unterwegs – viele davon sind nur eine Stunde entfernt. Ein Highlight ist für mich zum Beispiel das Chronical Moshers Open Air. Und wenn es mal größer sein darf, fahre ich auch in die Städte.

Und zum Schluss noch ein Freizeit-Tipp von Dir, vielleicht auch an die Kolleginnen und Kollegen im Sauerland: Was sollte man in Sehmatal-Neudorf und Umgebung unbedingt anschauen oder unternehmen?

In Sehmatal-Neudorf und Umgebung gibt es einiges zu entdecken. Besonders zur Weihnachtszeit lohnt sich ein Besuch: In jedem Ort wird traditionell eine Weihnachtspyramide angeschoben und gefeiert – das ist ein echtes Highlight. Außerdem ist der Weihnachtsmarkt in Annaberg-Buchholz einer der schönsten in Europa. Wer Natur liebt, sollte unbedingt das Erzgebirge erkunden, sowohl die deutsche als auch die böhmische Seite, die landschaftlich sehr unterschiedlich sind. Auch geschichtlich hat die Region viel zu bieten: Burgen, Schlösser und traditionelles Handwerk. Und natürlich die Bergbaugeschichte, die hier überall spürbar ist.