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Einzigartiges Zusammenspiel von Industrie und Natur

Beginn des Gemeinschaftsprojektes der Gemeinde Kirchhundem und MENNEKES

Drei Männer stehen vor der Fabrikhalle von MENNEKES und halten jeweils einen Spaten in der Hand
v.r.n.l.: Christopher Mennekes (geschäftsführender Gesellschafter), Andreas Reinéry (Bürgermeister) und Volker Lazzaro (Geschäftsführer) freuen sich über den Beginn der Baumaßnahme zur Schaffung einer attraktiven Freizeit- und Erholungsfläche mitten im Gewerbegebiet Welschen Ennest
Visualisierung einer Renaturierung einer Grünfläche
Aus einer Freifläche und einem begradigten Bachlauf wird eine attraktive öffentliche Freizeitfläche

Mit dem ersten Spatenstich für die naturnahe Umgestaltung des Fließgewässers Rahrbach im Bereich des neuen Gewerbestandortes des heimischen Unternehmens MENNEKES in Welschen Ennest beginnt die Umsetzung eines beispielhaften Gemeinschaftsprojektes. Das Unternehmen MENNEKES stellt der Gemeinde Kirchhundem die für einen ökologischen Ausbau des Fließgewässers Rahrbach erforderliche Fläche unentgeltlich zur Verfügung und schafft damit die Voraussetzungen, dass die Gemeinde Kirchhundem einer Pflichtaufgabe nach dem Wasserhaushaltsgesetz nachkommen kann. Auf einer Gesamtlänge von rd. 550 m wird ein begradigter, naturferner Abschnitt des Rahrbachs in eine naturnahe ökologisch wirksame Gewässerlandschaft umgebaut. „Als Pionier der Elektromobilität schreiben wir das Thema Nachhaltigkeit bei MENNEKES schon lange groß. Es ist uns deshalb ein wichtiges Anliegen, ein Stück unserer Gewerbefläche an die Natur zurückzugeben“, erklärt Geschäftsführer Volker Lazzaro die Motivation des Unternehmens für das Kooperationsprojekt mit der Gemeinde Kirchhundem.

Durch den ökologischen Ausbau entwickelt das Gewässer eine Eigendynamik, die eine deutliche Verbesserung der Gewässerqualität bis in den Unter- und Oberlauf des Baches bewirken wird. Für die Renaturierungsmaßnahme werden rd. 450.000 Euro veranschlagt. Das Projekt der Gemeinde Kirchhundem wird mit einer Zuwendung des Landes NRW in Höhe von 80 Prozent unterstützt. Aber nicht nur der Rahrbach gewinnt auf der Gewerbefläche des Unternehmens MENNEKES Freiraum zurück, sondern im Zuge der Gesamtmaßnahmen gestaltet das Unternehmen auf zwei zwischen Radweg und Gewässer gelegenen Flächen einen attraktiven öffentlich zugänglichen Erholungs- und Erlebnisraum mit einem Spielplatz, Sportgeräten und vielfältigen Sitz- und Ruhezonen. „MENNEKES ist seit 85 Jahren fest mit der Gemeinde Kirchhundem verbunden. Indem wir unseren Mitarbeitern, aber auch der Öffentlichkeit, einen naturnahen Erholungs- und Freizeitraum am Rahrbach zur Verfügung stellen, möchten wir unseren Beitrag zu einer attraktiven, lebenswerten Region leisten“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter Christopher Mennekes.

So entsteht im Gewerbegebiet Welschen Ennest durch die Verzahnung zweier verschiedener Baumaßnahmen, der industriellen Betriebserweiterung um neue Produktions- und Betriebsgebäude - der zurzeit kreisweit größten „Zukunftsbaustelle“ - und der ökologischen Fließgewässergestaltung ein beispielhaftes Kooperationsprojekt, bei dem Klima- und Umweltschutz in mehrfacher Hinsicht mit Wirtschaftsförderung und Zukunftsentwicklung verflochten sind: Durch das Renaturierungsprojekt gewinnt die Natur wertvollen Lebens- und Entwicklungsraum und die Betriebserweiterung führt zur Stärkung des Unternehmens sowie zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und damit auch zur Stärkung der Gemeinde Kirchhundem als Wirtschaftsstandort im Grünen.

Bürgermeister Andreas Reinéry ist von dem Gesamtprojekt mit dem „Schulterschluss“ zwischen Natur und Industrie und dem harmonischen Einklang von Ökologie und Ökonomie begeistert: „Das Engagement des Unternehmens MENNEKES einen Erholungs- und Erlebnisraumes für Menschen aller Generationen direkt am naturnah umgebauten Rahrbach zu gestalten, stärkt nicht nur den Freizeitwert in der Gemeinde, sondern besitzt Vorbildfunktion und Strahlkraft über die Gemeindegrenzen hinaus“. Im Rahmen des Kooperationsprojektes übernimmt die Gemeinde zukünftig die Pflege- und Unterhaltungskosten der Erholungs- und Grünflächen.