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Wiederbewaldung in Kirchhundem: Azubis packen an

Am 17. und 18. November pflanzten Auszubildende von MENNEKES und vom Regionalforstamt Kurkölnisches Sauerland des Landesbetriebs Wald und Holz NRW im Waldstück „Kirchhundem-Vasbach“ oberhalb des Firmengeländes dutzende neue Bäume.

Foto (MENNEKES): Packten an und pflanzten gemeinsam neue Bäume im Kirchhundemer Wald: Azubis, Ausbildungsleiter und Fachgebietsleiter von MENNEKES und Wald und Holz NRW mit Christopher Mennekes (Erster von rechts). Links zu sehen sind Teile der Firma MENNEKES.

Überall im Land ist es unübersehbar: Wo einst mächtige meterhohe Bäume standen, klaffen nun große Löcher. Deutschlands Wald ist vielerorts krank. Dürresommer und Borkenkäfer haben ganze Arbeit geleistet. Laut Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen müssen alleine in unserem Bundesland rund 75.000 Hektar Wald wiederaufgeforstet werden. Im gesamten Sauerland sind es etwa 27.000 Hektar – Tendenz steigend. Doch es tut sich was und schon kleine regionale Beiträge können helfen. Am 17. und 18. November pflanzten daher Auszubildende von MENNEKES und vom Regionalforstamt Kurkölnisches Sauerland des Landesbetriebs Wald und Holz NRW im Waldstück „Kirchhundem-Vasbach“ oberhalb des Firmengeländes dutzende neue Bäume.

Das rund 165 Hektar große Waldstück erstreckt sich entlang von Kirchhundem nach Herrntrop und reicht bis auf den Berg „Töte“. Eigentümer des Waldes ist das Land Nordrhein-Westfalen. „Bis vor Kurzem standen hier noch zahlreiche Fichten. Die Dürrejahre 2018 bis 2020 führten aber dazu, dass über Monate bis in 1,80 Meter Bodentiefe absolute Trockenheit herrschte. Die Fichten litten unter Wassermangel, konnten Borkenkäfer so nicht mehr durch Verharzen abwehren und waren ihnen letztlich schutzlos ausgeliefert“, erklärt Jürgen Messerschmidt, Leiter des Regionalforstamtes Kurkölnisches Sauerland, den Kahlschlag.

Um großflächiges Baumsterben und Kahlflächen künftig zu vermeiden, setzen Forstexperten beim Wiederbewalden auf die Pflanzung klimastabiler Mischwälder, statt auf Nadelholzreinbestände. So auch im Waldstück Kirchhundem-Vasbach, wie der für den Staatswald im Regionalforstamt Kurkölnisches Sauerland zuständige Fachgebietsleiter Marlon Ohms erzählt: „Die Azubis pflanzen verschiedene robuste, heimische Baumarten wie Traubeneiche, Hainbuche, Winterlinde und Vogelkirsche. Diese Baumarten sind für den künftigen Klimawald von größter Bedeutung, da sie nicht nur besser an die Klimaentwicklung angepasst sind, sondern auch für viele heimische Insektenarten einen Lebensraum bieten und dem Artensterben entgegenwirken.“ Eingemischt finden vereinzelt auch fremdländische Baumarten wie die Esskastanie Verwendung. „Bei der Wahl der Baumarten gilt es, sehr sorgfältig den Standort zu analysieren: Nicht jeder Baum wächst überall. Die Arten haben unterschiedliche Ansprüche an Nährstoffversorgung, Licht und Wasserhaushalt“, weiß die Forstwirtauszubildende des Regionalforstamtes Lea Jansen.

Baumpflanzen: Was erst einmal simpel klingt, erfordert bei genauerem Hinsehen gut durchdachte Arbeitsschritte – schließlich sollen sich die Bäume an ihrem Standort wohlfühlen und über lange Zeit stabil Wind und Wetter standhalten. Vor dem Start der Pflanzaktion erhielten die Azubis daher zunächst eine theoretische Einweisung durch die Experten des Regionalforstamtes. Danach ging es ans Einpflanzen. Für jede Baumart wurden ein an die Größe und das Wurzelvolumen angepasstes Pflanzloch ausgehoben und die Bäume anschließend behutsam Stück für Stück eingesetzt.

„Wir brauchen nur aus dem Fenster zu schauen, um dem Klimawandel ins Auge zu blicken: Große Teile unserer Sauerländer Wälder sind Trockenheit und Borkenkäfer zum Opfer gefallen. Bei MENNEKES haben wir schon vor einigen Jahren begonnen, etwas für den Klimaschutz zu tun. Diese Baumpflanz-Aktion soll ein weiterer kleiner Klima-Beitrag sein. Wir helfen damit nicht nur bei der Aufforstung unseres Nachbarwaldes, sondern vermitteln allen Teilnehmern auch einen persönlichen Bezug zur Natur“, unterstreicht Christopher Mennekes, geschäftsführender Gesellschafter von MENNEKES.
Das Ergebnis der Aufforstung können Spaziergänger nun vor Ort besichtigen. Die Azubi-Aktion war Teil einer bereits beschlossenen Wiederaufforstung des Waldstücks „Kirchhundem-Vasbach“. Die restliche brachliegende Fläche wird in den nächsten Jahren Schritt für Schritt neu bepflanzt – einige Flächen werden aber auch der natürlichen Wiederbewaldung überlassen.

Über die Ausbildung bei MENNEKES

MENNEKES bildet in insgesamt zehn Ausbildungsberufen aus. Entgegen dem landesweiten Trend konnte das Unternehmen sein Ausbildungsniveau trotz Corona-Pandemie 2021 nicht nur halten, sondern sogar steigern: Anfang August starteten 18 neue Azubis in ihre technische oder kaufmännische Ausbildung – im Jahr davor waren es 16.

Schülerinnen und Schüler aller Schulformen können sich bereits für die Ausbildungsstellen in 2022 bewerben. Alle Infos zur Bewerbung, Details und Videos zu den Berufen gibt es unter: www.MENNEKES.de/ausbildung.

Über die Ausbildung beim Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen

Wald und Holz NRW bildet in sechs Ausbildungsberufen aus. Neben der klassischen Ausbildung als Forstwirtin oder Forstwirt wird u.a. auch die Ausbildung als Kauffrau/-mann für Büromanagement oder Freizeit und Tourismus, Hauswirtschaft und Berufsjäger angeboten.

Zum 1. August wurden 41 neue Auszubildende eingestellt. Informationen über Ausbildungsstellen bei Wald und Holz NRW finden Sie unter: https://www.wald-und-holz.nrw.de/ueber-uns/karriere