POWER YOUR BUSINESS!
CHARGE UP YOUR DAY!
ELECTRIFY YOUR MOBILITY

Fehlerstrom-Schutzschalter (FI/RCD) gehören seit Jahrzehnten zum Standard im Personen- und Anlagenschutz. Doch mit der zunehmenden Verbreitung von Photovoltaikanlagen, Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und frequenzgesteuerten Antrieben stoßen herkömmliche Geräte wie Typ A an ihre Grenzen.
Allstromsensitive FI-Schutzschalter vom Typ B erkennen auch Gleich- und Mischfehlerströme und sorgen so für Sicherheit in modernen Installationen. Diese zusätzlichen Funktionen machen die Typ-B-Schutzschalter somit zu einer praktischen Lösung für verschiedenste Anwendungsbereiche. Auf dieser Seite wird erklärt, wie sie funktionieren, wann sie erforderlich sind und welche Normen zu beachten sind.
Ein FI-Schutzschalter Typ B erweitert die klassische Fehlerstromerfassung deutlich. Er erkennt nicht nur sinusförmige Wechselströme und pulsierende Gleichströme, sondern auch glatte Gleichfehlerströme und hochfrequente Anteile. Möglich wird dies durch spezielle Sensoren und Elektronik, die ein „Blindwerden“ des Schalters verhindern. So bleibt der Schutz auch dann gewährleistet, wenn Gleichstromanteile im System auftreten.
Herkömmliche FI‑Schutzschalter vom Typ A arbeiten mit einem Summenstromwandler, der bei glatten Gleichfehlerströmen größer als etwa 6 mA seine Funktion verlieren kann. In solchen Fällen besteht die Gefahr, dass auch zusätzliche Wechsel‑ oder Fehlerströme nicht mehr erkannt werden. Ein FI‑Schutzschalter Typ B überwacht Fehlerströme in einem deutlich erweiterten Frequenz‑ und Strombereich. Durch zusätzliche Messtechniken können:
zuverlässig erfasst und sicher abgeschaltet werden. Dadurch wird ein wirksamer Schutz auch in komplexen Anlagen mit Umrichtern, Ladegeräten oder Schaltnetzteilen gewährleistet.
FI Typ A:
FI Typ B:
Der Einsatz von Typ B ist überall dort erforderlich, wo Gleichfehlerströme auftreten können.
Typische Beispiele:
In diesen Bereichen ist Typ B oft nicht nur empfehlenswert, sondern ergibt sich aus den Anforderungen der DIN VDE 0100‑410, DIN VDE 0100‑530, sowie anwendungsspezifischen Normen (z. B. DIN VDE 0100‑722 für E‑Mobilität).
Unsere stabilen und robusten Steckdosenkombinationen für die Wandmontage mit FI Typ B bieten einen sicheren Betrieb überall dort, wo Gleichfehlerströme auftreten können. Sie sind in unterschiedlichen Dimensionen sowie in verschiedenen Ausführungen mit SCHUKO® und CEE-Steckdosen verfügbar.
Um einen zuverlässigen Schutz vor elektrischen Unfällen auf Baustellen bei der Nutzung vorhandener, unbekannter Elektroinstallationen zu gewährleisten, bietet MENNEKES dreiphasige PRCD-S in 16 A und 32 A an. Die als EverGUM® Steckdosenleiste oder Stromverteiler EverBOX® Grip ausgeführten Geräte zur mobilen Stromversorgung beinhalten als PRCD-S Modul eine mobile Fehlerstromschutzeinrichtungen mit erweiterten Funktionen zur Umsetzung der Sicherheitsanforderungen der DGUV Information 203-006.