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Marcel: Wir hatten eine sehr schöne Gemeinschaft und Arbeitsatmosphäre in der Abteilung – und es gab immer jemanden, der einem geholfen und Fragen beantwortet hat. Sehr gut in Erinnerung geblieben ist mir zudem, dass man immer als wichtige Arbeitskraft wahrgenommen wurde und täglich Aufgaben und Projekte in eigener Verantwortung lösen konnte. Uns Azubis wurde großes Vertrauen entgegengebracht. Das Verantwortungsbewusstsein und die Eigenständigkeit, die ich dadurch erlangte, prägen mich bis heute.
Timo: Das kann ich bestätigen. Während der Ausbildung zog z.B. eine Produktionslinie, auf der Industriekupplungen entstehen, um und da mussten Förderbänder neu geschweißt werden. Das durfte ich machen und konnte nachher noch Kollegen was beibringen, das war sehr motivierend. In der Ausbildung erhielten wir außerdem ein sehr gutes technisches Grundverständnis. Besonders wertvoll war es, Produktionsprozesse vollständig kennenzulernen und zu verstehen, wie aus einzelnen Bauteilen ein fertiges Produkt entsteht. Vieles von dem, was ich gelernt habe, kann ich auch privat anwenden – z.B. bei der Reparatur technischer Dinge zuhause.
Marcel: Wir beiden hatten von Anfang an vor, nach der Ausbildung noch ein Studium draufzusetzen. Man ist dann studierter Ingenieur und breit aufgestellt, weil man die praktischen Erfahrungen aus der Ausbildung und das theoretische Wissen von der Uni mitbringt. Beim dualen Studium war für uns gerade die Kombination aus Theorie und Praxis interessant. Wir wollten die Möglichkeit haben, das theoretische Wissen von der Uni direkt im Berufsalltag anzuwenden.
Timo: Beim dualen Studium sitzt man eben nicht nur jahrelang im Hörsaal, sondern ist auch immer weiter im Beruf aktiv, verliert nie den Kontakt zur Praxis. Bei mir war auch eine starke Motivation fürs duale Studium, noch mehr über Technik zu erfahren.
Marcel: Warum der Praxisteil wieder bei MENNEKES? Weil ich mich hier während der Ausbildung sehr wohlgefühlt habe und mich gerne im Unternehmen weiterentwickeln wollte. Dem Unternehmen lag außerdem sehr viel daran, dass ich das duale Studium mache, ich wurde da sehr gut unterstützt und konnte vorab mit Kollegen sprechen, die bereits einen ähnlichen Weg gegangen waren.
Timo: Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht: Für MENNEKES habe ich mich erneut entschieden, weil ich das Unternehmen aus der Ausbildung bereits gut kannte und dort sehr positive Erfahrungen gemacht habe.
Timo: Während des Bachelor-Studiums hat uns MENNEKES vor allem durch die klare Struktur des dualen Modells sehr gut unterstützt. In der Vorlesungszeit waren wir komplett an der Uni und konnten uns so voll aufs Studium konzentrieren. Während der Semesterferien haben wir dann weiter im Unternehmen gearbeitet. Die Balance zwischen Studium und Praxis hat so sehr gut funktioniert.
Marcel: Während der Semesterferien konnten wir jedes Mal in anderen Abteilungen mitarbeiten. So erhielten wir u.a. Einblicke in die Arbeit der technischen Produktdesigner, in die Qualitätssicherung und in die Konstruktion. Wir konnten selbst die Abteilungen mitbestimmen, das war super. Außerdem bekamen wir eigene kleine Projekte – wie z.B. das Erstellen einer Konstruktionsrichtlinie für die Dichtungen von Industriesteckern.
Marcel: Ich kannte die Abteilung bereits aus einer Station während der Semesterferien und es gefiel mir dort sehr gut. Also habe ich gefragt, ob ich das Themengebiet Materialwissenschaft und Werkstofftechnik vertiefen kann. So konnte ich zunächst eine Projektarbeit und im Anschluss meine Bachelorarbeit dort schreiben. Die Kollegen haben mich dabei intensiv unterstützt und gefördert, sodass ich das erlernte Wissen aus der Fachhochschule praktisch anwenden konnte.
Zum Thema: Unsere Industriesteckvorrichtungen sind unter anderem in Fußballstadien im Einsatz, versorgen z.B. die Rasenbeleuchtungssysteme mit Strom. Hier kommen sie mit Rasendünger in Kontakt – was dazu führt, dass die stromleitenden Kontaktteile sehr schnell korrodieren und die Steckvorrichtungen auf Dauer unbrauchbar werden. In der Projektarbeit untersuchte ich zunächst im MENNEKES-Prüflabor deren Korrosionsverhalten. Im Anschluss daran habe ich dann in der Bachelorarbeit korrosionsbeständigere Beschichtungen für die Kontaktteile erforscht. Dafür testete ich verschiedene Beschichtungsmaterialien in Alterungs- und Korrosionslagerungen, in Normprüfungen (elektrische Prüfungen und Verschleißtests) und untersuchte die Proben mikroskopisch bei MENNEKES im Prüflabor sowie mit speziellen Analytikgeräten an der Hochschule.
Diese praktische, experimentelle und wissenschaftliche Arbeit hat mir sehr gut gefallen und es ist toll zu wissen, dass ich mit meiner Bachelor-Arbeit einen Beitrag leisten konnte, eine aktuelle Herausforderung im Bereich Industriesteckvorrichtungen zu lösen. Ich konnte eine korrosionsbeständigere Beschichtung für die Kontaktteile finden, die die Lebenszeit der Steckvorrichtungen in Stadien deutlich verlängert. Besonders freut mich, dass die Beschichtung nun sogar in Serie gehen soll. Dafür befinden sich derzeit bereits Produkte in Tests bei Kunden.
Timo: Ich habe die Prozesse, die hinter der Fertigung unserer Steckdosenkombinationen stehen, betrachtet – mit der Leitfrage, wie wir diese zukünftig weiter optimieren können, um einerseits unsere Montagefachkräfte im Arbeitsalltag zu entlasten und andererseits die Produktion für die Kunden noch effizienter zu gestalten. Dafür habe ich die Produktionsmengen, die Produktvarianten und die bestehenden Prozessabläufe analysiert. Das Ergebnis: Insbesondere bei wiederkehrenden manuellen Arbeitsschritten sind hier und da Anpassungen möglich, was unsere Montagefachkräfte entlasten und ihren Arbeitsalltag noch abwechslungsreicher machen könnte – aber auch die Effizienz unserer Steckdosenproduktion mit ihren zahlreichen Varianten noch weiter steigern könnte.
Timo: Ich wollte mich fachlich noch mal weiterentwickeln und die Verbindung von technischen und wirtschaftlichen Fragestellungen fand ich besonders interessant. Also wählte ich nach dem Bachelor in Maschinenbau fürs Masterstudium die Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen und studiere an der TH Köln, Campus Gummersbach. Hier belege ich sogenannte Wahlmodule, kann die Schwerpunkte meines Studiums also selbst mitbestimmen. Mit dem Master erhoffe ich mir, produktionsnahe Themen ganzheitlicher betrachten und Zusammenhänge zwischen Technik, Prozessen und Wirtschaftlichkeit besser verstehen zu können. Den Master sehe ich außerdem als gute Vorbereitung, perspektivisch Schnittstellenaufgaben im Unternehmen übernehmen zu können.
Marcel: Ich wollte die Kenntnisse aus meiner Bachelorarbeit im Bereich Materialwissenschaften vertiefen, da diese meiner Meinung nach im Bachelor-Studium noch nicht ausreichend genug behandelt wurden. Gespräche mit meinem Abteilungsleiter und weiteren Kollegen aus der Abteilung bestärkten mich darin. Daher habe ich mich fürs Masterstudium mit Fachrichtung Materialwissenschaften entschieden und studiere an der Hochschule Osnabrück.
Timo: In jeder Abteilung, in der wir mitgearbeitet haben, hatten wir feste Ansprechpartner und konnten jede Menge Tipps von den erfahrenen Kollegen mitnehmen. Besonders wertvoll war die Unterstützung durch erfahrene Führungskräfte und durch die fachlichen Ansprechpartner. Es gab immer ein offenes Ohr für Fragen und für neue Ideen.
Marcel: Bei mir war es ähnlich. Ich konnte mit Ingenieuren in den jeweiligen Abteilungen über ihre beruflichen Werdegänge sprechen und so wertvolle Tipps und Erfahrungen bekommen. In Person des technischen Ausbildungsleiters Christian Pickhan hatten wir zudem immer einen Ansprechpartner für alle organisatorischen Fragen, das hat sehr geholfen.
Marcel: Ich schätze an MENNEKES, dass man bei guter Leistung sehr viele Möglichkeiten bekommt. Ich konnte mich schon in verschiedenen Einsatzfeldern ausprobieren, was mir wertvolle Einblicke vermittelt hat, die nicht selbstverständlich sind und mir sehr in meiner beruflichen Entwicklung geholfen haben. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut und wertschätzend, da hier wirklich jeder jedem – von der Geschäftsführung bis zum Auszubildenden oder Studenten – auf Augenhöhe begegnet.
Timo: An MENNEKES schätze ich besonders die praxisnahe Ausbildung, die gute Betreuung und dass mir früh Vertrauen entgegengebracht wurde. Die offene Unternehmenskultur und die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten runden das Bild ab.
Marcel: Man sollte an Technik interessiert, wissbegierig und ehrgeizig sein – und die Bereitschaft mitbringen, sich oft in neue Themen einzuarbeiten.
Timo: Neugier und Eigeninitiative sind sehr wichtig, Disziplin und Durchhaltevermögen ebenfalls – gerade fürs duale Studium.
Timo: Ich engagiere mich u.a. im Schützenverein meines Heimatorts Kirchveischede und im örtlichen Jugendtreff, wo ich als 1. Vorsitzender Veranstaltungen wie Rockade und Heidebeats mitorganisiere. Ich fahre gerne Fahrrad mit meinem E-Mountainbike, spiele Tennis und gehe auch privat Technik und Handwerk nach und habe z.B. meinem Bruder bei der Haussanierung geholfen.
Marcel: Ich gehe sehr gerne bouldern, ins Fitnessstudio, im Sommer fahre ich Mountainbike in den Wäldern im Sauerland und im Winter fahre ich Ski. Dieses Jahr habe ich mir zudem einen 3D-Drucker gekauft, mit dem ich Dinge für meinen Alltag drucke.
Timo: Geh in die Natur – die hat das ganze Jahr viel zu bieten! Fahrrad fahren, Schwimmen z.B. im Biggesee, Skifahren z.B. in Winterberg und und und…
Marcel: Genau – und anders als in Osnabrück, wo ich studiere, gibt es hier sehr viel Natur – z.B. schöne Wanderwege mit tollen Ausblicken von den Bergen. Bei schlechtem Wetter gibt’s z.B. mit Boulderhalle und Kartbahn gute Indoor-Alternativen.