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Was mich mein ganzes Leben lang begleitet hat, ist meine Faszination und meine Leidenschaft für Sprache und das Schreiben. Ich habe schon als Kind viel gelesen und mein Hobby war kreatives Schreiben. Das hat meine Studienwahl stark beeinflusst und so bin ich im Marketing beziehungsweise in der Unternehmenskommunikation gelandet. Es war mir schon immer wichtig, einen Job zu haben, mit dem ich nicht nur Geld verdiene, sondern in den ich auch meine privaten Interessen einbringen kann.
Am meisten begeistern mich das Tempo und die Abwechslung im Marketing. Es gibt wenig klassischen Arbeitsalltag oder Routineaufgaben, sondern viele Projekte mit unterschiedlichen Herausforderungen. Man muss ständig inhaltlich am Ball bleiben, Neues lernen, sich und seine Methoden hinterfragen, sich auf wandelnde Märkte, neue Technologien und Änderungen im Kommunikationsverhalten unserer Kundinnen und Kunden einlassen. Das Berufsfeld Marketing ändert sich laufend – Trends, Medien und Technologien kommen und gehen. Das erfordert Flexibilität, macht aber auch sehr viel Spaß.
Was mir in meinem heutigen Job sehr hilft, ist, dass ich durch meine zwei Studiengänge sowohl betriebswirtschaftliche Kenntnisse habe als auch tiefgehende Kenntnisse zur Funktionsweise von Sprachen und Medien. Im Marketing benötigt man beides, besonders in einer Führungsfunktion.
Ich habe nach der Uni zuerst als Redakteurin/Texterin in einer Agentur für Personalmarketing gearbeitet. Dadurch habe ich sehr schnell sehr viele unterschiedliche Unternehmen und Branchen auf Kundenseite kennengelernt und konnte mir ein Bild davon machen, wo ich mich beruflich zukünftig sehe. Das war bei mir eindeutig die produzierende Industrie. Ich mag es Lösungen zu vermarkten, die man tatsächlich in der Hand halten kann. Und ich habe gemerkt, dass ich lieber ganzheitlicher und nachhaltiger Arbeiten möchte, statt bei einer Agentur von Projekt zu Projekt zu springen und nicht zu sehen, welche Wirkung meine Arbeit langfristig hat. Das konnte ich dann nach meinem Wechsel in die Unternehmenskommunikation eines Maschinenbauunternehmens tun. Dort habe ich neben dem Bereich Redaktion schnell weitere Aufgaben übernommen und gelernt, übergreifender und konzeptioneller zu arbeiten.
Schließlich wurde mir die Leitung der Abteilung angeboten, was auch Personalverantwortung mit sich gebracht hat. Das war eine tolle Zeit, aber durch die OEM-Tätigkeit des Unternehmens haben wir nur eingeschränkt im Bereich Digital Marketing oder mit der Marketingstrategie Demand Generation gearbeitet. So kam es dann zu meinem Wechsel zu MENNEKES, wo wir durch unsere drei Business Units mit ganz unterschiedlichen Kundenkreisen die komplette Bandbreite des B2B- und B2C-Marketings bedienen – und das international.
Eine erfolgreiche Marke verbindet Strategie und Emotion. Sie verfügt über eine klare Positionierung, differenziert sich vom Wettbewerb und schafft konsistente Markenerlebnisse. Gleichzeitig muss sie messbar zum Unternehmenserfolg beitragen, indem sie Kunden gewinnt, bindet und langfristige Wertschöpfung erzeugt.
Für die Marke MENNEKES ist aus meiner Sicht der Faktor Vertrauen ein ganz wichtiger. Wir sind seit über 90 Jahren an der Seite unserer Kundinnen und Kunden und kennen und prägen unsere Branche wie kein zweiter. Darauf ruhen wir unser aber nicht aus, sondern wir entwickeln uns und unsere Lösungen kontinuierlich weiter. So verbinden wir absolute Zuverlässigkeit mit viel Innovation und zukunftsweisenden Lösungen für eine elektrifizierte Welt.
Es fällt mir schwer, ein konkretes Beispiel herauszupicken, weil es in den letzten acht Jahren sehr viele spannende und erfolgreiche Projekte gab: Ein großer Webrelaunch, tolle Auftritte auf unserer Leitmesse „Light + Building“, der Launch unserer eMobility-B2C-Vermarktung mit komplett neuem und inhouse entwickeltem Content, die erstmalige Präsentation unserer intelligenten M.ONE Produkte Anfang des Jahres und vieles mehr. Besonders stolz macht es mich aber, wie wir uns als Marketing in den letzten Jahren weiterentwickelt haben. Wir sind als Team stärker zusammengewachsen und wir haben viele neue Fähigkeiten und Kompetenzen erworben, die uns unabhängig von Agenturen machen. Und alle Kolleginnen und Kollegen haben den Drive, sich weiterzuentwickeln und immer über sich hinauszuwachsen. Das bedeutet mir mit weitem Abstand am meisten.
Ich glaube nicht an Führung nach dem Gießkannenprinzip. Jeder Mitarbeitende hat andere Stärken, Motivatoren und Entwicklungsfelder. Deshalb ist es mir wichtig, klare Erwartungen mit einer individuellen Führung zu verbinden. So entstehen Vertrauen, Motivation und letztlich die besten Ergebnisse.
Ich war 29 als ich bei meinem ehemaligen Arbeitgeber zur Abteilungsleiterin wurde. Damals habe ich den Schritt „von der Kollegin zur Chefin“ unterschätzt und etwas Zeit gebraucht, meinen eigenen Führungsstil zu entwickeln, der zu mir und meiner Persönlichkeit passt. Ich habe in dieser Zeit ein tolles, einjähriges Mentoring-Programm für weibliche Führungskräfte durchlaufen. Ich bin meiner Mentorin noch heute sehr dankbar für ihre Tipps und ihre strategische Unterstützung, die mich wirklich geprägt und in meiner Rolle gefestigt hat. Eine zweite Herausforderung ist es manchmal, dass man als Frau in einer Führungsrolle in unserer „männlich-geprägten“ Branche leider oft zur Minderheit gehört.
MENNEKES zeichnet sich für mich durch eine sehr vertrauensvolle und menschliche Unternehmenskultur aus. Die Wege sind kurz, Türen stehen offen und Mitarbeitende erhalten viel Vertrauen und Verantwortung. Besonders schätze ich das faire und soziale Miteinander, das den Arbeitsalltag prägt. Diese Kombination aus Professionalität und Menschlichkeit macht MENNEKES für mich zu einem attraktiven Arbeitgeber.
Ich würde ihnen empfehlen, sich unbedingt durch Praktika oder Werkstudententätigkeiten einen praktischen Blick in die wirkliche Arbeit eines Marketingteams zu verschaffen. Viele Menschen haben ein veraltetes Bild davon, was Marketing wirklich ist. Ja – im Marketing arbeitet man kreativ, macht Social Media-Kampagnen, arbeitet mit Influencern oder führt spannende Videoproduktionen durch. Das ist aber nur ein Teil unserer Arbeit. Zu genauso großen Teilen gehören strategisches Denken, die Analyse und Auswertung durchgeführter Kampagnen, Budgetplanungen, Abstimmungen oder Projektplanungen zu unserem Alltag. Das unterschätzen viele.
Deshalb gibt es keine typischen Eigenschaften, die man im Marketing mitbringen sollte. In einigen Bereichen ist viel Kreativität gefordert, in anderen sind es eher analytische Fähigkeiten oder Organisationstalent. Offenheit, Flexibilität, Lust auf Neues und Empathie werden aber auf jeden Fall immer benötigt!
Ich schaffe mir Ausgleich zum Berufsalltag, indem ich viel reise und unterwegs bin. Neben größeren Urlaubsreisen, in diesem Jahr nach Kanada und in die USA, unternehme ich viele Wochenendtrips in die Großstädte der Umgebung. Ich mag das Großstadtleben. Ob Museum, Shopping, Picknick im Park, Wellness in der Therme oder einfach im Café sitzen und das Treiben beobachten – zum Krafttanken brauche ich viel Leben und Großstadtflair um mich herum.
Was ich sehr empfehlen kann, ist ein Picknick im Schlosspark des Oberen Schlosses in Siegen: Bei schönem Wetter dort im schön gestalteten Park sitzen, lesen und sich unterhalten. Oft gibt es Konzerte und Kinder können toll auf den Spielplätzen spielen. Mein absoluter Lieblingsplatz in Siegen.
In Sachen Events finde ich das Open Air-Kino im Sommer toll, bei dem am Oberen Schloss Filme gezeigt werden. Außerdem: Die „Nacht der 1000 Lichter“, während der die Siegener Oberstadt an zwei Abenden toll beleuchtet wird.
Immer einen Besuch wert ist auch die Altstadt von Siegen mit ihren historischen Häusern und kleinen Gassen. Sie ist super gemütlich und hat ein tolles Flair. Die Hoffnung ist, hier irgendwann hinzuziehen.