MENNEKES

Umwelt-, Energie- und Sozialthemen

Unsere Maßnahmen

Erfahren Sie mehr zu einigen unserer Aktivitäten:

Strombezug aus erneuerbaren Energiequellen

Für unsere Produktionsprozesse beziehen wir Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Am Hauptstandort Kirchhundem-Welschen Ennest erfolgt dieser Strombezug seit 2018, an unseren weiteren deutschen Standorten seit 2019 und an unseren europäischen Standorten seit 2023.

Anfang 2025 tauschten wir zudem die verbliebene Ölheizung in unserem Verwaltungsgebäude M1 gegen eine moderne Luftwärmepumpe, gespeist mit Ökostrom (siehe Foto). 

Trotz Optimierungsmaßnahmen werden einige unserer Gebäude noch mit fossilen Brennstoffen wie Erdgas oder Erdöl beheizt. Für weiterhin entstehende Treibhausgasemissionen erwerben und stilllegen wir Zertifikate aus Klimaschutzprojekten. Diese Maßnahme verändert nicht die tatsächlich durch unsere Geschäftstätigkeit entstehenden Emissionen.

Eigene Solarstrom-Erzeugung

An unserem Standort in Kirchhundem-Welschen Ennest produzieren wir mit Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern mehrerer Gebäude selbst Solarenergie (siehe Foto). Einen Teil des mit unseren Photovoltaikanlagen erzeugten Stroms verwenden wir selbst; den übrigen Strom speisen wir in das öffentliche Netz ein. 2024 wurde auch das Dach des aktuell im Bau befindlichen neuen Verwaltungsgebäudes M10.3 in Kirchhundem-Welschen Ennest mit einer PV-Anlage ausgestattet.

Neue Wallbox-Generation mit produktbezogener CO2-Bilanz

Jede AMTRON® 4You Wallbox wird mit einer produktbezogenen CO₂‑Bilanz erfasst; die zugrunde liegende Methodik und die Ergebnisse stellen wir transparent bereit. MENNEKES unterstützt ergänzend internationale Umweltprojekte – als freiwilliges Engagement des Unternehmens.

E-LKW für den Werksverkehr

Wir nutzen seit 2024 auch im Werksverkehr den ersten E-LKW (siehe Foto). Der FUSO eCanter bringt Materialien aus dem Lager zur Produktionsstelle und gleichzeitig eine Menge Vorteile mit sich. Der LKW ist für den Straßenverkehr zugelassen. So kann auch eine öffentliche Straße überquert werden. Der E-Motor ist unempfindlich was kurze Strecken angeht und deshalb im Werksverkehr einem konventionellen Motor weit überlegen. Das schnelle An- und Ausschalten bereitet einem elektrischen Fahrzeug keine Probleme.

Der LKW pendelt pro Tag rund 15-mal zwischen den Hallen in Kirchhundem-Welschen Ennest. Da das Fahrzeug im elektrischen Fahrbetrieb vor Ort keine Abgase aus einem Verbrennungsmotor ausstößt, kann es auch innerhalb der Halle eingesetzt werden. Der Aufbau ist eine Sonderanfertigung und speziell auf die Lagerbehältnisse abgestimmt. Insgesamt hat das Fahrzeug eine Reichweite von rund 200 km. Das bedeutet, dass der LKW bei uns ca. alle vier Wochen geladen werden muss. Möglich ist das an den hauseigenen Ladepunkten.

Energiemanagement in Produktion und Verwaltung

Bei unseren Gebäuden am Standort Kirchhundem-Welschen Ennest ist ein spezielles Energiemanagement im Einsatz: Über ein  System mit zwei je 200 Kubikmeter großen unterirdischen Wasserspeichern nutzen wir seit 2019 die Abwärme, die in unserer Kunststoffspritzerei entsteht, zum Heizen unseres 14.000 m² großen Produktionsgebäudes M7. Hier fertigen wir unsere Industriesteckvorrichtungen. Im Vergleich zu unserer energetischen Ausgangsbasis von 2021 konnten wir so zuletzt (2025) ca. 85 Prozent Erdgas zum Heizen einsparen. Die Abwärme-Energie der Kunststoffspritzerei nutzen wir außerdem, um über ein Nahwärmenetz unsere benachbarten Verwaltungsgebäude M10.1 und M10.2 zu beheizen. In den Gebäuden befinden sich unser Kundenzentrum und Teile unserer Verwaltung. 

Schritt für Schritt tauschen wir die Beleuchtung unserer Produktionsbereiche aus und ersetzen sie mit LED- Leuchtbändern. Alle Beleuchtungen in unseren Büros, Fluren, Sanitäranlagen und Küchenbereichen sind selbstabschaltend. Lichter brennen nur, wenn sich Personen in einem Raum befinden. Wird der Raum verlassen, erlischen nach kurzer Zeit die Beleuchtungen.

In unseren älteren Gebäuden erneuern wir Fenster und Türen sowie die Dach-Dämmung.

Über unser MENNEKES Energiemanagement-System, das nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert ist, werden alle Energiesparmaßnahmen von Experten überwacht.

CO2-Ausstoß

Seit 2021 werden in unserem Unternehmen ausschließlich Firmenfahrzeuge mit rein elektrischem Antrieb beschafft. Die Anzahl der E-Autos in unserem Unternehmen wurde von 20 Fahrzeugen in 2017 auf 74 Fahrzeuge in 2026 fast vervierfacht. 

Seit 2022 sind unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zudem Inlandsflüge untersagt. Genutzt werden unsere Firmenwagen und die Bahn. 

Unsere Mitarbeiter- und Kundenparkplätze im Sauerland und im Erzgebirge sind großflächig mit Ladepunkten für E-Fahrzeuge ausgestattet. Allein an unserem Standort in Kirchhundem-Welschen Ennest, wo sich unser Kundenzentrum befindet, haben wir aktuell (2026) 56 Parkplätze mit Ladesäulen und Wallboxen errichtet (siehe Foto).

Unsere festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben zudem die Möglichkeit, ein Dienstfahrrad zu leasen – ausgesucht vom Fahrradhändler ihrer Wahl und praktisch verwaltbar per App.

Materialrecycling

In unserer Produktion, deren Umweltmanagement  nach ISO 14001 zertifiziert ist, gilt das sogenannte Mühlenkonzept: Materialien wie beispielsweise Reste von Kunststoffen, die bei der Herstellung unserer Steckvorrichtungen und eMobility-Ladelösungen übrig bleiben, verwerten wir wieder. Dafür sind unter anderem zwei sogenannte Schneidmühlen-Maschinen im Einsatz (siehe Foto). Übriggebliebene Messing-Späne werden eingeschmolzen und bei der Produktion unserer Kontaktteile wiederverwertet.

Bauen nach den Kriterien der DGNB

Bei unseren letzten Neubauten haben wir uns an den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) orientiert - entsprechend dem Dreisäulenmodell aus Ökologie, Ökonomie und Sozialem. 

Unsere letzten Gebäude errichteten wir beispielsweise in Holzbauweise und Holz-Beton-Verbundbauweise (siehe Foto). Wenn möglich, verwenden wir Materialien, die mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ versehen sind, und Holz, das dem internationalen Waldzertifizierungssystem PEFC für nachhaltige Waldbewirtschaftung entspricht. Für eine optimale Akustik, Beleuchtung und variable Nutzung verbauten wir z.B. Deckensegel aus Holzlamellen und große Dachoberlichter und statteten die Besprechungs- und Schulungsräume mit mobilen Trennwänden aus.

Verpackungen

Einen Teil unserer Produktlösungen liefern wir bereits in reinen Papier- und Pappverpackungen ohne Farbdruck, ohne Kunststoff-Beutel und ohne Styropor aus – etwa unsere AMTRON® Wallboxen (siehe Foto der Wallbox-Verpackungen). 

Nutzung der Ressource Wasser

In unserer Kunststoffspritzerei wird das Kühlwasser in einem geschlossenen Kreislauf mehrfach genutzt. Dadurch reduziert sich der Bedarf an zusätzlichem Frischwasser für diesen Kühlprozess. An unserem Standort in Kirchhundem-Welschen Ennest sammeln wir das von den Maschinen zur Kühlung genutzte und aufgewärmte Wasser in einem unterirdischen Auffangbecken (siehe Foto), dort wird es natürlich neu gekühlt und abermals zur Kühlung der Maschinen eingesetzt. So wird kein neues Frischwasser beansprucht.